Von der Fledermaus-Beobachtung im 18. Jahrhundert bis zur modernen medizinischen Sonographie war es ein weiter Weg. Der Durchbruch in der Entwicklung der heutigen Technologie war geschafft, als es möglich war, Ultraschallwellen gezielt zu erzeugen.
Die ersten medizinischen Ultraschallbilder gelangen in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. An eine mehrdimensionale Darstellung allerdings war noch nicht zu denken. Doch immerhin ließen sich beispielsweise Gallensteine sicher diagnostizieren. Interessantes Detail der Geschichte: Die Patienten saßen bei der Untersuchung im Wasser, das als Leitmedium für die Schallwellen genutzt wurde.
Die weitere technologische Entwicklung war rasant. Brauchte der Aufbau eines Ultraschallbildes anfangs noch soviel Zeit, dass sich eine sonographische Untersuchung nicht für die klinische Praxis eignete, sind heute dreidimensionale Darstellungen in Echtzeit möglich (3D-/4D-Ultraschall). Auch die Badewanne konnten die Patienten inzwischen verlassen. Ein Gel zwischen Haut und Schallkopf sorgt nun für eine optimale Schallübertragung.
Die Gynäkologie zählte zu den ersten Anwendungsgebieten der Sonographie als bildgebendes Verfahren. Mittlerweile ist die Ultraschalldiagnostik fester Bestandteil der modernen Mutterschaftsvorsorge. Zunehmend werden auch außerhalb einer streng medizinischen Fragestellung die Möglichkeiten der Schwangerschaftssonographie genutzt. Das „Baby-Fernsehen“ wird immer beliebter und der Ultraschall entwickelt sich zum Event. Selbst wer keine umfassende pränatale Diagnostik anstrebt, wirft gern mal einen Blick in die Kinderstube oder zeigt stolz Fotos vom noch ungeborenen Sprössling im 3D-Format.


Vor zwei Monaten begann die Ehec-Epidemie in Deutschland und damit die fieberhafte Suche nach dem Keim, der für schwere Darmentzündungen verantwortlich ist. Die Fahndung nach dem Ehec-Auslöser gleicht einem Krimi und die Findigkeit der Ermittler ist erstaunlich. Standen erst die Gurken aus Spanien im Verdacht, führte dann die Spur zu den Sprossen aus Niedersachsen, sind nun die Bockshornkleesamen aus Ägypten ins Fadenkreuz der wissenschaftlichen Kriminologen geraten. Wir bleiben dran.
Eine Baustelle ist immer nervig. Seitdem mit der Sanierung und der Neugestaltung der oberen Königstraße begonnen wurde, ist es ganz schön laut im Wartezimmer geworden. Also Fenster zu und Klimaanlage an – ein bisschen schade bei dem schönen Wetter.
Viele Naturkosmetika lassen sich selber basteln. Das ist eine prima Sache. So günstig kommt man in der Wellness-Branche selten davon. Manche Rezepte sind von bestechender Einfachheit: Man gieße einen Liter Vollmilch ins Badewasser, fertig ist das Cleopatra-Bad. Ruck zuck. Das gefällt mir.
Also mal ehrlich: Die spinnen, die Amis! Eine Frau in Kalifornien hat jetzt gegen den Hersteller von Nutella geklagt, weil die Schokocreme ihr Kind dick machen könnte. Sie habe den Aufstrich gekauft, nachdem er in der Werbung als „gesundes und nahrhaftes Frühstück“ angepriesen worden sei, so heißt es in der Klageschrift. Erst später habe sie herausgefunden, dass Nutella ähnlich viel Fett und Zucker enthalte wie Schokolade.
Am Adventskranz brennt die vierte Kerze, der Count Down läuft und lässt sich – alle Jahre wieder – nicht aufhalten. Weihnachtsmuffel haben es schwer in diesen Tagen. Trost suchen sie in zynischen Bemerkungen über das Fest der Liebe, im Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder auf einem „Muffelforum“ im Internet. Je nach Muffeltyp eben.

