EHEC: Spuren auf der Königstraße

13. Juli 2011

ehecVor zwei Monaten begann die Ehec-Epidemie in Deutschland und damit die fieberhafte Suche nach dem Keim, der für schwere Darmentzündungen verantwortlich ist. Die Fahndung nach dem Ehec-Auslöser gleicht einem Krimi und die Findigkeit der Ermittler ist erstaunlich. Standen erst die Gurken aus Spanien im Verdacht, führte dann die Spur zu den Sprossen aus Niedersachsen, sind nun die Bockshornkleesamen aus Ägypten ins Fadenkreuz der wissenschaftlichen Kriminologen geraten. Wir bleiben dran.

Nun bin auch ich über den Ehec-Keim gestolpert. Mitten auf der Königstraße! In diesem Fall jedoch ist alles ganz harmlos. Mikrobiologie ist nicht mein Fach und meine Begegnung mit Ehec fand zugegebenermaßen nur indirekt statt. Aufgefallen ist mir ein Hinweis, mit dem ein China-Restaurant seinen Gästen die Angst vor Ehec-verseuchten Speisen nehmen möchte:

„Wir führen jeder Gerichte keine Sojasprossen zu.“ stand da in liebenswert verdrehtem Deutsch zu lesen. Ups! Da kann man schon mal ins Stolpern geraten. Über Sätze wie „Andauernd kommt keiner.“ könnte man philosophische Abhandlungen schreiben. Aber das geht dann doch zu weit. Ich führe allen meinen Blog-Beiträgen keinen Unsinn zu. Ich halte mich lieber an klare Aussagen. „Chinesische Essen ist gesundes Essen.“

Aufruf per SMS: Eiscafé statt Wartezimmer

20. Juni 2011

sms_service

Kennen Sie schon unseren neuen Service für Patientinnen mit Wartezimmerallergie? Wer eine längere Wartezeit nicht im Wartezimmer verbringen möchten, kann ab sofort unseren praktischen SMS-Service nutzen: Nach Voranmeldung am Empfang, kann man die Praxis wieder verlassen und wird per SMS informiert, wenn man „dran“ ist.

Das Angebot lässt sich in bester City-Lage natürlich gut nutzen. Eis essen, Kaffee trinken oder shoppen gehen – die Königstraße ist eben voller Verlockungen…
Doch auch jenseits von Konsumrausch und Vergnügungssucht ist der Last Call aufs Handy ein gutes Angebot. Besonders ideal ist der SMS-Service für unsere Patientinnen, die in der Nähe arbeiten und ihren Arztbesuch während der Arbeitszeit möglichst kurz halten wollen.


Pille für den Mann: Maus müsste man sein!

08. Juni 2011

pille_fuer_mannLiebe, Lust und Leidenschaft sind – meistens jedenfalls – gemeinschaftliche Vergnügungen. Das hat die Natur so eingerichtet. Zur Liebe gehören immer zwei. Zum Kinder zeugen auch!
Wenn es allerdings darum geht, eine unerwünschte Schwangerschaft zu verhüten, dann ist meist nur einer der beiden Partner gefragt: Verhütung ist in fast allen Beziehungen Frauensache.

Doch das soll nun anders werden. Bei den Mäusen ist es schon so weit. In den USA haben Forscher einen Wirkstoff entwickelt, der die Produktion der Spermien vorübergehend stoppt – zumindest bei den Mäusemännchen. Sollte sich die Mäusepille auch bei langfristiger Einnahme als unschädlich erweisen, könnten die ersten klinischen Studien für den Einsatz beim Menschen beginnen.

Zweifel am Erfolg sind angebracht. Versprechungen dieser Art gibt es seit Jahren, auf die Pille für den Mann warten wir immer noch. Maus müsste man sein!

Pille für den Mann an Mäusen erprobt

Schwangerschaftsdiabetes:
Sicherheit durch Glucose-Toleranztest

30. Mai 2011

schwangerschaftsdiabetes

Ein Schwangerschaftsdiabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft. Von dieser Form der Zuckerkrankheit sind etwa 5-10% der Schwangeren betroffen. In vielen Fällen bleibt ein Gestationsdiabetes allerdings unerkannt, was dramatische Folgen für die werdende Mutter und das ungeborene Kind haben kann.

Durch einen einfachen Zucker-Belastungstest lässt sich ein Schwangerschaftsdiabetes frühzeitig diagnostizieren. Gelingt es, durch eine konseqente Behandlung die Blutzuckerwerte im Normbereich zu halten, lassen sich sämtliche Komplikationen vermeiden. Der Glucose-Toleranztest (GTT) ist also für alle Schwangeren äußerst empfehlenswert.

Da die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für diesen einfachen Bluttest nur im Risikofall übernehmen, bieten wir unseren Patientinnen den GTT als individuelle Gesundheitsleistung (IgeL) an.

Mehr zum Thema: Zuckertest für alle Schwangeren

Baustelle Königstraße: Der Stress lohnt sich

09. Mai 2011

koenigstrEine Baustelle ist immer nervig. Seitdem mit der Sanierung und der Neugestaltung der oberen Königstraße begonnen wurde, ist es ganz schön laut im Wartezimmer geworden. Also Fenster zu und Klimaanlage an – ein bisschen schade bei dem schönen Wetter.
Allerdings geht es uns im 5. Stock natürlich besser als den Geschäften zu ebener Erde.

Der Baustellenstress scheint sich aber zu lohnen, denn die Gegend rund um die Praxis wird zu einem richtig schönen Platz umgestaltet. Die Straße wird schmaler, es werden Bäume gepflanzt und Bänke aufgestellt.

Laut Stuttgarter Tiefbauamt liegen die Arbeiten voll im Zeitplan. Im September können wir dann unser Freiluft-Wartezimmer eröffnen. Das sind keine schlechten Aussichten

Designer-Uhr: Zeit in Worten

28. April 2011

design

Wir haben eine neue Uhr in der Praxis. Schickes Teil, super Design, klare Aussage: „ES IST ZWEI UHR“ ist da zum Beispiel zu lesen. Oder „ES IST FÜNF VOR ZWÖLF“. Es macht doch immer Eindruck, wenn jemand in ganzen Sätzen spricht.

„ES IST FÜNF VOR ZWÖLF“ – ja, da kann man schon mal ins Grübeln geraten. Der Satz ist doch eine Wucht, oder? Da können Zeiger und Zifferblatt glatt einpacken. Zahlen haben eben kein Gefühl. „11.55“ lässt mich kalt. Pseudomoderner Digital-Schwachmatiker, sag ich da nur. Es lebe das Wort!

„ES IST FÜNF VOR ZWÖLF“ ist ein echtes Statement. Es verbindet – nun lassen wir die Designer sprechen: „den Moment mit dem geschriebenen Wort und ermöglicht so eine andere Sichtweise auf die Zeit.“ Schöner lässt es sich nicht sagen.

Von nun an nehmen wir uns Zeit für die Zeit. Schnelles visuelles Erfassen der Uhrzeit ist out. Mit dem geschriebenen Wort geht es eben nicht husch husch. Wir entschleunigen beim Blick auf die Uhr. Das ist mehr als modern. Das ist einfach genial.

Guerilla Gardening: Blümchen statt Beton

11. April 2011
seedbombs

Samenbomben - die Waffe der Guerilla Gärtner

Seit einigen Tagen bin ich stolze Besitzerin zweier „seedbombs“ – Samenbomben aus getrockneter Tonerde, gefüllt mit Blumensamen aller Art. „Harmlose Sache“, könnte man meinen. Pustekuchen! Von wegen harmlos! Die Samenbomben gehören zum subversiven Waffenarsenal der Guerilla Gardening Bewegung und haben den Sprengstoff des zivilen Ungehorsams in sich.

Das Guerilla Gardening – die heimliche Aussaat von Pflanzen auf öffentlichen Grünflächen z.B. mittels Samenbomben – versteht sich als politischer Protest gegen „gegen die Monokulturen des Spießbürgertums“ und die graue Tristesse der Großstädte. In den 70er Jahren in London entstanden, hat das Guerilla Gardening über New York nun auch den Weg in die europäischen Metropolen gefunden.

Zurück zu meinen seedbombs. Blümchen statt Beton, das gefällt mir. Da bin ich ganz spießig. Ich werde jetzt auch Guerilla-Gärtnerin.

Mutterschaftsrichtlinien: Was zahlt die Kasse?

28. März 2011

schwangerWerdende Eltern wollen das Beste für ihr Baby. Sie wollen gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind so gering wie möglich halten und eine optimale Betreuung während der Schwangerschaft. Das ist das selbstverständliche Recht verantwortungsvoller Eltern. Klärungsbedarf gibt es erst dann, wenn es um die Kosten geht: Was zahlt die Kasse, was zahlt sie nicht?

Entscheidungsgrundlage für die Kostenübernahme einzelner Untersuchungen sind die „Mutterschaftsrichtlinien“, die vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erarbeitet wurden. Darin findet sich der Hinweis, dass die ärztliche Betreuung der gesetzlich Versicherten „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ zu sein hat. Auf gut Deutsch: Die Kasse zahlt nicht alles.

Gesundheitspolitisch gesehen ist die Beschränkung der Kostenbelastung der Krankenkassen nachvollziehbar, denn nur so lässt sich die medizinische Grundversorgung aller Versicherten garantieren. Für viele Eltern ist es jedoch ärgerlich, wenn sie trotz steigender Versicherungsbeiträge für einzelne Leistungen einer umfassenden Mutterschaftsvorsorge selbst aufkommen müssen.

Informieren Sie sich selbst! Mutterschaftsrichtlinien

(Bild: ©istock.com_MariyaL)

Termine online buchen: Ganz ohne Warteschleife

04. März 2011

onlinetermin

Wer einen Arzttermin über das Internet bucht, ist fein raus: Das Reservierungsprogramm ist Tag und Nacht erreichbar und das Terminangebot kann in Ruhe mit dem eigenen Kalender verglichen werden. Es gibt keine Verständigungsprobleme und keine Missverständnisse. Vor allem aber: Es gibt keine Warteschleife und kein Besetztzeichen!

Um die Terminvergabe unserer Praxis noch weiter zu verbessern, haben wir jetzt das Angebot an Online-Terminen verdoppelt. Ab Mai sind über 60 Termine pro Woche für die Buchung über das Internet reserviert. Wer sich bislang immer mal wieder über Wartezeiten am Telefon geärgert hat, sollte auf die Online-Reservierung umsteigen.

Das Programm ist einfach und benutzerfreundlich. Ist der Termin angeklickt und die Reservierung abgeschickt, kommt spätestens am folgenden Werktag die Bestätigung per E-Mail oder SMS – ganz nach Wunsch. Wer möchte, kann uns mit der Reservierung eine Nachricht hinterlassen und wer den Termin wieder absagen muss, kann auch dies online erledigen. Ganz ohne Warteschleife.

Ausprobieren lohnt sich:

Termin online buchen

Praenatal: Erfahrungsaustausch auf Facebook

21. Februar 2011

praenatalDie Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik sind beeindruckend und wichtiger Bestandteil der modernen Schwangerenbetreuung. Doch sie werfen auch Fragen auf und fordern Entscheidungen:
Soll ich eine Nackentransparenzmessung oder einen feindiagnostischen Ultraschall durchführen lassen? Wie gehe ich mit einem problematischen Ergebnis um? Will ich Klarheit durch eine Fruchtwasserpunktion oder ist mir das Risiko einer Fehlgeburt zu hoch?

Pränatale Untersuchungen macht man als Schwangere nicht „einfach so“. Auch ein routinemäßiger Ultraschall, eine Selbstverständlichkeit in der Mutterschaftsvorsorge, ist für die werdenden Eltern immer ein besonderes Erlebnis – verbunden mit Neugier und Freude, aber auch mit Ängsten und Sorgen.

Auf Facebook haben wir nun die Seite “praenatal” eingerichtet, um Müttern und Vätern die Möglichkeit zu geben, sich mit anderen über alle Fragen zur vorgeburtlichen Diagnostik, über Ängste, Hoffnungen und Erfahrungen auszutauschen. Das Angebot geht weit über die Grenzen unserer Praxis hinaus. “Praenatal” kann von allen Usern des Internets genutzt und damit zu einer vielseitigen und informativen Kommunikationsplattform entwickelt werden.

Pränatale Diagnostik: Austausch auf Facebook


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