Händepeeling mit Kaffeesatz: Ein Selbstversuch

14. Februar 2011

Viele Naturkosmetika lassen sich selber basteln. Das ist eine prima Sache. So günstig kommt man in der Wellness-Branche selten davon. Manche Rezepte sind von bestechender Einfachheit: Man gieße einen Liter Vollmilch ins Badewasser, fertig ist das Cleopatra-Bad. Ruck zuck. Das gefällt mir.

Einsamer Spitzenreiter auf der schnell-und-billig-Skala: Ein Händepeeling mit Kaffeesatz. Eine einleuchtende Idee. Schließlich ist Kaffeesatz sehr schön rubbelig. Da Kaffeebohnen außerdem Öl enthalten – „pflegende Substanzen“ also – ist ein Kaffeesatzpeeling durchaus mal einen Versuch wert.

Der Versuchsaufbau ist denkbar einfach, die Kosten nicht der Rede wert. Kurz nach dem Frühstück ist das Peeling praktischerweise auch noch leicht temperiert. Ein beherzter Griff also in den Komposteimer – rubbel, rubbel, rubbel – kein schlechtes Gefühl. Die Hände wach und kribbelig, die Haut – ja, doch! – glatt und zart. Klarer Störfaktor allerdings im Wellness-Feeling: Der penetrante Geruch nach Mülleimer dämpft das Wohlbehagen doch deutlich. Wellness muss nach Wellness riechen. Alles andere ist kalter Kaffee.

Nicht ohne mein Nutellabrötchen!

07. Februar 2011

nutellabrotchen_3Also mal ehrlich: Die spinnen, die Amis! Eine Frau in Kalifornien hat jetzt gegen den Hersteller von Nutella geklagt, weil die Schokocreme ihr Kind dick machen könnte. Sie habe den Aufstrich gekauft, nachdem er in der Werbung als „gesundes und nahrhaftes Frühstück“ angepriesen worden sei, so heißt es in der Klageschrift. Erst später habe sie herausgefunden, dass Nutella ähnlich viel Fett und Zucker enthalte wie Schokolade.

Ja, da staunen wir Europäer. Für uns ist Werbung Werbung und Schoko bleibt Schoko. Da sind wir ganz einfach gestrickt. Schade eigentlich. Denn nehmen wir mal an, die Frau aus Kalifornien gewinnt. Wie viel Nutella sie dann kaufen kann! Das macht mich jetzt echt neidisch!

Denn bei Nutella werde ich schwach. Nutellabrötchen, gestippt in Carokaffee, war schon mein Kinderfrühstück. Jahrelang. Noch heute habe ich hin und wieder einen Rückfall. Nutella oder Nutoka, das ist mir egal. Bloß kein Nusspli. Da bin ich irgendwie eigen.

Paternoster fahren im Rathaus: Nervenkitzel im Alltag

29. Januar 2011

paternoster

Eigentlich habe ich ja selten einen Grund ins Stuttgarter Rathaus zu gehen. Meinen Pass verlängere ich am Wohnort und Müllsäcke hole ich woanders. Manchmal jedoch gönne ich mir Am Marktplatz Nummer 1 eine Fahrt mit dem Paternoster.

Ein tolles Ding dieser „Personenumlaufaufzug“! Ein unmögliches Relikt aus alten Zeiten, ein rumpelndes, stromfressendes Ungetüm und sicherheitstechnisch vermutlich eine Katastrophe! Kein Wunder, dass Paternosteraufzüge schon lange nicht mehr gebaut werden dürfen.

Die Gelegenheit zu einer kleinen Nostalgietour sollte man also nutzen, so lange es noch geht. Auch wenn der Paternoster im Stuttgarter Rathaus viele Fürsprecher hat und unter dem persönlichen Schutz des Oberbürgermeisters steht: Er gehört zu den letzten seiner Art, die noch öffentlich zugänglich sind. Auch ihm droht eines Tages das Aus. Wer also den Nervenkitzel im Alltag sucht, wer am eigenen Leib erfahren will, was eigentlich passiert, wenn man den Ausstieg verpasst, muss schneller sein als der TÜV.

Paternoster: Bitte einsteigen!

Immunologischer Stuhltest: Alternative zur Darmspiegelung?

24. Januar 2011

Die neuartigen immunologischen Tests auf Blut im Stuhl sind nach den Berechnungen kanadischer Forscher die beste und kostengünstigste Methode zur Früherkennung von Krebserkrankungen im Darm. Die Wissenschaftler der Universität Calgary verglichen den immunologischen Stuhltest unter anderem mit dem in Deutschland gängigen Test (Hämoccult) und der vorsorglichen Darmspiegelung.

Ergebnis der Studie: Der immunologische Stuhltest zeigt deutlich mehr Erkrankungen an als der hierzulande übliche Hämoccult-Test. Wird der immunologische Stuhltest jährlich durchgeführt, hat er durch die Häufigkeit der Untersuchung auch gegenüber der teuren und aufwendigen Darmspiegelung einen deutlichen Vorteil. (Quelle: dpa, Stuttgarter Zeitung)

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen im Rahmen der Krebsfrüherkennung für Frauen ab 50 einmal jährlich (ab 55 alle zwei Jahre) die Kosten eines herkömmlichen Hämoccult-Stuhltests. Eine Darmspiegelung als Kassenleistung ist ab 55 Jahren zweimal im Abstand von 10 Jahren möglich.

Patientinnen, die eine verbesserte Darmkrebsvorsorge wünschen, können in unserer Praxis einen immunologischen Stuhltest als eigenverantwortliche individuelle Gesundheitsleistung („Igel-Leistung“) durchführen lassen. Der immunologische Stuhltest gehört außerdem zu unserem Krebsvorsorge-Komplettpaket für Privatpatientinnen.

immunologischer Stuhltest, Krebsvorsorge komplett

(Bild: ©istockphoto.com_Yuri_Arcurs)

Krebsvorsorge-Komplett: Früherkennung ist entscheidend!

15. Januar 2011

krebsvorsorgeKrebs ist eine Krankheit, vor der wir alle Angst haben. Krebserkrankungen gibt es häufig. Es kann jeden von uns treffen. Zu spät entdeckt, kann eine Krebsgeschwulst Schmerzen, Leid und auch den Tod bedeuten. Das heißt aber auch: Wird die Krebserkrankung frühzeitig entdeckt, sind in den meisten Fällen die Heilungschancen gut.

Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit gehört die regelmäßige Krebsvorsorge. Sie verbessert nicht nur die Heilungschancen im Falle einer Krankheit, sie bietet auch Sicherheit und Beruhigung, wenn alles in Ordnung ist.

Um unseren Patientinnen eine optimale Krebsvorsorge zu ermöglichen, bieten wir alle Untersuchungen in einem Komplettpaket an. Ein Angebot, das nicht nur Privatpatientinnen nutzen können, deren Versicherungen in der Regel die gesamten Kosten übernehmen. Auch gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit, alle Untersuchungen, die nicht in der Kassenleistung enthalten sind, als eigenverantwortliche Gesundheitsleistung (“Igel-Leistung”) durchführen zu lassen.

Krebsvorsorge komplett

Ach übrigens: Froh’s Neu’s!

09. Januar 2011

Da haben wir wieder die Frage der Saison: Ab wann werden verspätete Neujahrswünsche peinlich? In kniffligen Lebenslagen helfen Experten. Was sagen also Etikette-Trainer und Benimm-Ratgeber?

Unter Freunden gibt es nach Ansicht der Kniggelogen für gute Wünsche kein Verfallsdatum. In der Geschäftswelt jedoch geht der Blick nach vorn. Im Business ist ab Mitte Januar Schluss mit den Neujahrsgrüßen.
Als absolut unmöglich gilt ein achtlos hingeworfenes „Froh’s Neu’s!“. Ernst gemeinte Neujahrswünsche werden in ganzen Sätzen ausgerichtet. Soviel Zeit muss sein.

In diesem Sinne:
Wir wünschen allen unseren Patientinnen ein glückliches und gesundes Jahr 2011!

Herzlichen Glückwunsch, Nadine!
Herzlich Willkommen, Anakin!

31. Dezember 2010

Meinen letzten Blogbeitrag des Jahres widme ich Anakin:

Anakin ist der Sohn unserer Kollegin und Mitarbeiterin Nadine Wiedmann, die wenige Wochen vor Weihnachten Mutter geworden ist.
Herzlichen Glückwunsch, Nadine! Herzlich Willkommen, Anakin!

Ja Anakin, da bist Du nun ein kleiner Erdenbürger geworden und guckst mit großen Augen in die Welt. Was aus Dir wohl mal wird? Deine Eltern werden Phantasien haben, Träume, sicher auch Wünsche für Deine Zukunft. Aber wahrscheinlich machst du Dein eigenes Ding. Das machen Kinder so.

Wir wünschen Dir auf jeden Fall ganz viel Liebe und Geborgenheit! Wir wünschen dir Neugier auf das Leben, viel Kraft und Mut. Wenn mal was schief geht, nimm’s gelassen und probiere es einfach noch mal. Keep cool, wenn Deine Eltern mal genervt sind. So sind Eltern – manchmal einfach voll ätzend. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und den, Anakin Skywalker, gehst du auf Deine ganz eigene Weise.

Alles Gute, Anakin!

Weihnachtsmuffel: Ein kleiner Trost zum Fest der Liebe

19. Dezember 2010

weihnachtsengelAm Adventskranz brennt die vierte Kerze, der Count Down läuft und lässt sich – alle Jahre wieder – nicht aufhalten. Weihnachtsmuffel haben es schwer in diesen Tagen. Trost suchen sie in zynischen Bemerkungen über das Fest der Liebe, im Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder auf einem „Muffelforum“ im Internet. Je nach Muffeltyp eben.

Auch ich bin ein bekennender Weihnachtsmuffel. Ohne kitschig sein zu wollen: Mich erfreut seit Jahren dennoch ein Weihnachtsengel. Paradox, aber wirksam. Mein Engel ist eben ein ganz besonderer Himmelsbote: ein Bastelwerk aus Kindertagen, das zur Weihnachtszeit aus dem Keller geholt wird.

Aus Pappmaché geknetet, ein bisschen stämmig und etwas schief, das lockige Blondhaar zerzaust, die Flügel verknittert, der Lippenstift verschmiert. Man sieht gleich: Das ist kein Mr. Perfect aus den Reihen der himmlischen Heerscharen. Mein Engel ist ein irdisches Wesen, bodenständig, witzig und lebensnah. Und ein bisschen schräg. Nicht perfekt eben. Das macht ihn tröstlich.

Beziehung: Essen wichtiger als Sex

13. Dezember 2010

wechseljahre_beziehung

Flaute im Bett? Keine Lust auf Lust? Macht nix. Kein Anlass zur Sorge. Gehen Sie doch mit Ihrem Liebsten einfach mal gut Essen! Für die häusliche Harmonie ist nämlich das gemeinsame Vergnügen bei Tisch wichtiger als das im Bett. So zumindest lautet das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

Rund zwei Drittel der Befragten gaben den leiblichen Genüssen den Vorzug vor den Freuden der Liebe. Eine Tendenz, die mit steigendem Alter deutlich zunimmt. Für immerhin 75% der über 50-Jährigen ist Essen wichtiger als Sex! Das gibt zu denken.

Werden wir im Laufe unseres Lebens alle faul und gefräßig? Sind wir mit 50 plus so frustriert von der erotischen Hausmannskost unserer langjährigen Beziehung, dass wir zum Ausgleich die Raffinesse eines liebevoll gekochten Menüs suchen? Erbauen wir uns dann lieber an einem guten Tischgespräch als an einem wortlosen Geschlechtsakt? Ach herrje, das sind ja schöne Aussichten!

(Bild: ©istockphoto.com_g_studio)

Gynefix-Kupferkette: Erfahrungsaustausch auf Facebook

10. Dezember 2010

Gynefix, KupferketteDie Gynefix Kupferkette ist Facebook „beigetreten“. Damit bietet sich für alle Gynefix-Userinnen und Gynefix-Interessierte eine gute Möglichkeit, Notizen zu hinterlassen, Kommentare abzugeben und Erfahrungen über alternative, hormonfreie Verhütung auszutauschen.

Gynefix auf Facebook


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