Mit ‘Schwangerschaft’ getaggte Artikel

Grippeschutzimpfung in der Schwangerschaft

Dienstag, 04. Oktober 2011

Lassen wir uns nicht täuschen von diesem wunderschönen Altweibersommer! Man sollte es kaum glauben, aber bald geht es wieder los mit schneuz und schnief. Die jährliche Grippewelle ist unausweichlich. Damit stellt sich die übliche Frage der Saison: Impfen ja oder Impfen nein?

Die Antwort aller Ärzte, Gesundheitsorganisationen und Krankenkassen ist eindeutig. Impfen ja. Empfohlen wird die Impfung gegen die saisonale Grippe für ältere Menschen, für chronisch Kranke und für all diejenigen, die mit vielen Menschen zusammenkommen.

Seit Juli 2010 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut die Impfung gegen Influenza auch für Schwangere. Werdende Mütter sind durch eine geschwächte Immunabwehr einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Kommt es zu einer Infektion mit Grippeviren, ist ein schwerer Krankheitsverlauf wahrscheinlicher als bei nichtschwangeren Patientinnen.

Die Impfung während der Schwangerschaft hat einen doppelten Nutzen: Die Abwehrstoffe werden auf das ungeborene Kind übertragen und bieten nach der Geburt einen vorübergehenden Schutz gegen eine Infektion mit Influenzaviren. Eine Gefahr für Mutter und Kind durch Impfschäden besteht nach Aussage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nicht. Bei dem in Deutschland zugelassenen Grippeimpfstoff handelt es sich um einen sogenannten Totimpfstoff. Damit ist eine Impfung in jedem Stadium der Schwangerschaft unbedenklich.

www.impfen-info.de

(Bild: ©iStockphoto.com_Blue_Cutler)

Alkohol während der Schwangerschaft? Nein, Danke.

Montag, 12. September 2011

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Während der Schwangerschaft ist Alkohol tabu. Das Gläschen auf den noch ungeborenen Nachwuchs muss sich die werdende Mutter verkneifen, denn auch geringe Mengen Alkohol können dauerhafte Schäden beim Kind hinterlassen. Das ist allgemein bekannt – sollte man meinen. Doch die Zahl von 1.400 alkoholgeschädigten Neugeborenen pro Jahr allein in Baden-Württemberg lässt an Aufklärungsquote und Problembewusstsein zweifeln.

Pro Jahr werden in Deutschland rund 10 000 Kinder mit dem sogenannten fetalen Alkoholsyndrom geboren. Das ist ein Anteil von 1,5 Prozent. Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft verursacht damit die häufigste angeborene Behinderung. Die schädliche Wirkung von Alkohol auf das Ungeborene wird offenbar immer noch unterschätzt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat nun eine Internetseite speziell zum Thema Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit eingerichtet. Dort können sich Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch, Stillende und ihre Partner ausführlich informieren.

BZgA: Schwangerschaft und Stillzeit

Mutterschaftsrichtlinien: Was zahlt die Kasse?

Montag, 28. März 2011

schwangerWerdende Eltern wollen das Beste für ihr Baby. Sie wollen gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind so gering wie möglich halten und eine optimale Betreuung während der Schwangerschaft. Das ist das selbstverständliche Recht verantwortungsvoller Eltern. Klärungsbedarf gibt es erst dann, wenn es um die Kosten geht: Was zahlt die Kasse, was zahlt sie nicht?

Entscheidungsgrundlage für die Kostenübernahme einzelner Untersuchungen sind die „Mutterschaftsrichtlinien“, die vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erarbeitet wurden. Darin findet sich der Hinweis, dass die ärztliche Betreuung der gesetzlich Versicherten „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ zu sein hat. Auf gut Deutsch: Die Kasse zahlt nicht alles.

Gesundheitspolitisch gesehen ist die Beschränkung der Kostenbelastung der Krankenkassen nachvollziehbar, denn nur so lässt sich die medizinische Grundversorgung aller Versicherten garantieren. Für viele Eltern ist es jedoch ärgerlich, wenn sie trotz steigender Versicherungsbeiträge für einzelne Leistungen einer umfassenden Mutterschaftsvorsorge selbst aufkommen müssen.

Informieren Sie sich selbst! Mutterschaftsrichtlinien

(Bild: ©istock.com_MariyaL)

Schwangerschaftskalender: Babytermine für die Pinnwand

Sonntag, 05. Dezember 2010

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Schwangerschaft und Advent passen gut zusammen. Hier wie dort: Wir warten aufs Kind. In den vorweihnachtlichen Wochen liegt unser Schwangerschaftskalender also voll im Trend der Jahreszeit. Da Menschenkinder aber das ganze Jahr über geboren werden, haben wir bei der Gestaltung auf Glitzerstaub und Engelchen verzichtet. Auch kleine Türchen sucht man beim Schwangerschaftskalender vergeblich.

Dennoch: Als schnödes Infoblatt ist unser Schwangerschaftskalender nicht gedacht. Zum stattlichen Hochformat ausgeklappt, aufgehängt an Pinnwand oder Kühlschranktür, lassen sich hier alle wichtigen Babytermine notieren.

Ein wichtiger Tipp: Nutzen Sie dafür unseren interaktiven Schwangerschaftsrechner. Ruckzuck erfahren Sie die aktuelle Schwangerschaftswoche, Mutterschutzzeiten oder den errechneten Entbindungstermin. Unser Babyfahrplan ist nämlich „crossmedial“. Oder anders ausgedrückt: Er ist das papiergewordene Pendant zu seiner digitalen Entsprechung auf unserer Internetseite. Noch Fragen?

Alles weitere erfahren Sie per Klick auf den:
interaktiven Schwangerschaftskalender

Schwangerschaftskalender: Persönlicher Fahrplan, wertvolle Erinnerung

Sonntag, 21. November 2010

Schwangerschaftskalender, GYN-Königstr.70,Stuttgart

In den rund 40 Wochen, in denen sich das Kind im Mutterleib entwickelt, wird eine Schwangere intensiv betreut. Die moderne Medizin bietet für Mutter und Kind ein hohes Maß an Sicherheit, kann viele Fragen frühzeitig klären und unnötige Sorgen zerstreuen.

Um unseren schwangeren Patientinnen einen Überblick über die verschiedenen Untersuchungen während der Mutterschaftsvorsorge zu geben, haben wir einen detaillierten Schwangerschaftskalender zusammengestellt. Die persönlichen Daten lassen sich über unsere Website leicht berechnen und können zusammen mit den Untersuchungsterminen in den Kalender eingetragen werden.

Der Schwangerschaftskalender wird damit zu einem individuellen und informativen „Fahrplan“, der die werdenden Eltern von der ersten Ultraschalluntersuchung bis hin zur Geburt ihres Kindes begleitet. Woche für Woche entsteht damit eine besondere Dokumentation und eine wertvolle Erinnerung an die aufregende Zeit der Schwangerschaft.


Berechnen Sie Ihre Schwangerschaft mit dem interaktiven SSW-Rechner

Neues Gemini-CTG: Digital und zwillingstauglich

Montag, 24. Mai 2010

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Praxis ist die Betreuung von Mutter und Kind während der Schwangerschaft. Medizintechnisches Herzstück unserer Mutterschaftsvorsorge ist ein hochentwickeltes Ultraschallgerät, das durch seine besondere Bildqualität eine differenzierte vorgeburtliche Diagnostik ermöglicht.

Nun haben wir in einem weiteren Bereich der Schwangerenbetreuung in moderne Technik investiert: Ein neuer digitaler Cardiotokograph (CTG), ein Herztonwehenschreiber mit Farbdisplay und hochempfindlichen Ultraschallsonden sorgt für eine verbesserte Aufnahmequalität der kindlichen Herztöne und einer möglichen Wehentätigkeit. Die Daten können direkt in die Karteikarte der Patientin übertragen werden. Das umständliche Einscannen der auf Papier gedruckten Kurven entfällt.

Weiteres Plus unseres neuen CTG: Es handelt sich um ein sogenanntes Gemini-Gerät. Es ist also zwillingstauglich! Zwei verschiedene Herzfrequenzen können gleichzeitig überwacht und aufgezeichnet werden. Eine gute Nachricht für unsere werdenden Zwillingsmütter. Die anstrengende Verweildauer am CTG reduziert sich damit genau auf die Hälfte, von rund 40 auf 20 Minuten.

Das “Hallo-da-bist-du-ja-Lächeln”

Mittwoch, 28. Januar 2009

Eigentlich finde ich allzu schlichte Lebensweisheiten immer ein bisschen nervig. Auf gute Ratschläge wie „Denk positiv!“ und „Du musst das Leben nehmen wie es ist!“ reagiere ich geradezu allergisch. Manchmal allerdings gibt es kleine Erkenntnisse, die in ihrer Einfachheit zwar kitschig sind, aber trotzdem gut tun.

Ich denke da an eine Beobachtung bei meiner Arbeit in der Praxis. Die Frauen, die bei der Schwangerenvorsorge am CTG das erste Mal die Herztöne ihres Babys hören, freuen sich immer sehr. Ihr Lächeln ist ein ganz besonderes Lächeln, ein „Hallo-da-bist-du-ja-Lächeln“, „Schön, dass es dir gut geht!“.
Ich habe mir vorgenommen, in diesen Momenten das Hamsterrad der Alltagsarbeit mal anzuhalten und an dem Lächeln bewusst teilzuhaben. Hin und wieder sind schlichte Erkenntnisse gar nicht so verkehrt.


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