90, 60, 90 – die Traummaße für den weiblichen Körper lassen sich auf eine einfache Formel bringen und mathematisch sogar noch differenzieren: Wenn der Taillenumfang dividiert durch den Hüftumfang einen Wert von etwa 0,7 ergibt, so gilt der Frauenkörper als attraktiv. Schön, dass man so klare Zielvorgaben hat. Da weiß man doch, woran man ist.
Geht es um die Beschreibung der männlichen Formen, werden zentimetergenaue Mess-Ergebnisse allenfalls in Detailfragen diskutiert. Hohe Mathematik ist hier nicht gefragt. Im Großen und Ganzen gilt: Attraktiv sind breite Schultern, kräftige Oberarme, ein flacher Bauch und ein knackiger Po. Der Traummann ist groß, schlank und hat eine gut ausgebildete Muskulatur.
Zwar sind die Zeiten der Mammutjagd vorbei, doch Männermuckis stehen bei Frauen noch immer hoch im Kurs. Evolutionsbiologisch eine klare Sache: Es lockt die Kraft der Lenden. Ein starker Männerkörper signalisiert einen hohen Testosteronspiegel und verspricht gute Chancen auf gesunden Nachwuchs.
(Bild: ©istockphoto.com_Rakoskerti)
Also mal ganz ehrlich: Wann finden wir Frauen einen Mann so richtig toll? Wenn er ein markantes Gesicht hat, breite Schultern und einen flachen Bauch? Wenn er zärtlich ist, witzig und intelligent? Oder machen uns – Hand aufs Herz! – die klassischen Statussymbole, schwach: Das tolle Auto, der interessante Beruf, die luxuriöse Einladung ins Sterne-Restaurant?
Männer speichern überflüssige Kalorien als Fettpolster in der Körpermitte. Die männliche Problemzone Nr. 1 ist der Bauch. “Weg mit der Wampe!” ist damit auch das erste Ziel der meisten Männer auf dem Weg zu einem attraktiven Körper.

