Wunschgeschlecht: Der beste Zeitpunkt der Befruchtung

Ob Babyglatze oder Lockenkopf, schlafmützig oder aufgeweckt, Schreihals oder Wonneproppen: Unseren Nachwuchs müssen wir nehmen wie er ist. Alles eine Frage von Zufall und genetischer Mischung. Reklamationen werden nicht angenommen. Extrawünsche? Nix da! Nennen wir es ausgleichende Gerechtigkeit. Unsere Kinder können sich ihre Eltern ja auch nicht aussuchen.

Bei der wichtigen Frage des Geschlechts allerdings können wir – abseits von Gentechnik und Designerbabys – dennoch ein wenig am Schicksalsrädchen drehen. Denn die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Mädchen bzw. ein Junge gezeugt wird, wird auch vom Zeitpunkt der Befruchtung beeinflusst. XX oder XY: Es kommt aufs Timing an.

Spermien, die das weibliche X-Chromosom tragen, haben eine längere Lebensdauer als Samenzellen mit dem männlichen Y-Chromosom. Männliche Spermien sind hingegen schneller als die weiblichen. Ein Geschlechtsverkehr einige Tage vor dem Eisprung erhöht also die Chance, ein Mädchen zu zeugen, da in diesem Fall die längere Lebensdauer der weiblichen Spermien ein Vorteil ist. Findet der Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprungs oder kurz danach statt, sind die schnelleren männlichen Spermien im Vorteil.

Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Es ist ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten – und dabei sollte es bleiben.

Eisprungrechner

(Bild: ©istockphoto.com_ jaroon)

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Eine Antwort zu “Wunschgeschlecht: Der beste Zeitpunkt der Befruchtung”

  1. Ist schon erstaunlich was heutzutage alles möglich ist!

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