Mit ‘Beziehung’ getaggte Artikel

Frosch oder Prinz?

Freitag, 18. September 2009

©istockphoto.com_DarrenMower

Mit den Fröschen und den Prinzen ist das ja so eine Sache. Man weiß im Voraus nicht, ob aus einem Frosch mal ein Prinz wird und unter Umständen muss man etliche Frösche küssen um einen Prinzen zu finden. Manch eine küsst und küsst und hat trotzdem kein Glück, eine andere landet direkt den Volltreffer. Einige Frösche werden sogar erst nach mehrmaligem Küssen und langwieriger Pflege zum Prinzen. Das sagt einem aber vorher niemand und eine Umtausch- oder Garantiemöglichkeit gibt es leider auch nicht. Wie so vieles im Leben ist auch die Suche nach dem Prinzen von ungleichem Erfolg gekrönt.

Allerdings gibt es, dem Internet sei Dank, einiges Interessantes über die Spezies der Froschprinzen zu erfahren. Helen Fisher, eine Anthropologin der Rutgers Universität im US-Bundesstaat New Jersey hat herausgefunden, dass beim Küssen Botenstoffe ausgetauscht werden, nach denen man intuitiv erkennt, ob der „Kusspartner“ auch wirklich der Prinz ist den man sucht. (Quelle: Zeit online) Es gibt etliche psychologische Tests mit deren Hilfe Frau herausfinden kann, ob es sich bei ihrem speziellen Exemplar nun um einen Frosch oder einen Prinzen handelt.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass der Frosch im Märchen gar nicht geküsst, sondern an die Wand geworfen wird, bevor er sich in den feschen Prinzen verwandelt! Was man aus dieser Erkenntnis macht, bleibt nun jedem selbst überlassen. Jedoch möchte die Verfasserin im Sinne aller Frösche und Prinzen darauf hinweisen, dass diese Praxis wahrscheinlich nur im Märchen funktioniert!

(Text: B. Steinegger, Bild: istockphoto.com_DarrenMower)

Hauptsache den richtigen Riecher!

Mittwoch, 02. September 2009

©istockphoto.com_chagin

Keine andere Sinneswahrnehmung des Menschen ist so alt und damit auch so tief mit dem Unbewussten verwurzelt wie das Riechen. Lange bevor wir bewusst auf einen Duft reagieren, hat er bereits unser Gedächtnis, unsere Emotionen und unsere Triebe – Hunger, Durst oder Sexualität – aktiviert.

Geruchsassoziationen kennen wir alle. Das Meer riecht nach Urlaub und feuchtes Laub riecht nach Herbst. Es gibt den typischen Zahnarztgeruch, den Schulgeruch und den Kirchengeruch.
Besonders faszinierend sind plötzliche Geruchsassoziationen, die schon längst vergessen geglaubte Erlebnisse den Tiefen des Unbewussten entreißen.

So kann z.B. der Geruch von Eukalyptus die Erinnerung an die eigene Großmutter aktivieren. Ganz unerwartet sehen wir sie wieder vor uns wie in alten Zeiten – eine etwas verwirrte alte Dame mit schwarzer Handtasche, in der sie Taschentücher und Hustenbonbons (Eukalyptus!) bunkerte.
Wir schnuppern an Kinderzahnpasta und auf einmal ist alles wieder da: der künstliche Himbeergeschmack, die abendliche Badezimmeratmosphäre und das Gedrängel vor dem Waschbecken.

Die archaische Wirkung der Gerüche ist auf den Bau unseres Gehirns und den Verlauf der Nervenbahnen zurückzuführen. Die etwa 30 Millionen Riechzellen eines Menschen, sind über Nervenbahnen mit dem Riechhirn verbunden. Von da aus führt ein direkter Weg ins limbische System, den ältesten Teil unseres Gehirns.
(Text: H. Franke, Bild: istockphoto.com_chagin)

Urlaubsflirt: Betreten auf eigene Gefahr!

Sonntag, 30. August 2009

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Geflüsterte Versprechen am Meer, betörende Blicke unter der heißen Sonne, romantische Augenblicke unter Palmen – nichts ist aufregender als ein sogenanntes amouröses Abenteuer im Urlaub. Ohne Verpflichtungen und Alltagssorgen kann man sich ganz auf einander einlassen und bekommt unter Umständen sogar noch einen besonderen Einblick in fremde Kulturen. Manch einer hat so seine große Liebe gefunden und keine Erinnerung ist süßer als die an den letzten Urlaubsflirt.

Doch Vorsicht! Nicht für jeden endet so eine Romanze im Glück oder zumindest als prickelnde Erinnerung. Oft folgt auf den Rausch der Gefühle nur eine totale Ernüchterung. Der oder die „Neue“ erweist sich als nicht alltagstauglich oder die Gefühle sind unterschiedlicher Natur. Einer von beiden ist im Alltag „eigentlich“ schon anderweitig gebunden oder war nur auf ein schnelles Abenteuer aus. Nicht zuletzt nimmt man im Zeitalter verschiedenster Infektionen unter Umständen auch ein sehr spezielles Souvenir mit nach Hause. Es gibt also genügend Gründe vor einer Urlaubsaffäre noch mal in sich zu gehen und die Risiken abzuwägen.
(Text: B. Steinegger, Bild:  istockphoto.com_nicolesy)

Urlaubsstress: Ich packe meinen Koffer …

Donnerstag, 23. Juli 2009

Endlich Urlaub! Die Flugtickets sind da, das Hotel ist gebucht – bald geht es los! Eine letzte Hürde muss allerdings vor der verdienten Erholung noch genommen werden. Die Koffer packen! Wie vor jeder Reise, die länger als ein paar Stunden dauert, stehe ich vor dem Dilemma „Was soll ich nur mitnehmen?“

Es gibt so viele Eventualitäten, die bedacht werden wollen! Wetterumschwünge zum Beispiel oder auch eine spontane Einladung zu der ungeplanten Hochzeit von Urlaubsbekanntschaften. Und so gesellen sich schnell zu den Urlaubsklassikern Bikini, Shorts, Tunika und Sandalen eben noch einige Koffer und Täschchen mehr.

Diese Probleme kennen fast alle meiner weiblichen Bekannten. Bei männlichen Zeitgenossen im Allgemeinen und meinen persönlichen Reisepartnern im Besonderen ruft das nur Kopfschütteln hervor. Im schlimmsten Fall sogar totales Unverständnis, das sich in kürzester Zeit zu einer gewissen Gereiztheit steigert.

Dadurch gestaltet sich schon das Packen zur ersten Zerreißprobe vor dem gemeinsamen Urlaub. Ich habe schon von Pack-Dramen gehört, die dazu geführt haben, dass der ganze Urlaub gestrichen wurde und die ursprünglichen Reisepartner kein Wort mehr miteinander wechseln …
(Text: B. Steinegger)

Frauen flirten frostig

Sonntag, 12. Juli 2009

rooftoppartyc2a9istockphoto1Finstere Aussichten für uns Frauen! Nachdem wir uns bisher beim Flirten eher passiv verhalten haben und uns auf nonverbale Kommunikationsmittel wie ein Lächeln, einen Augenaufschlag oder gar ein Zwinkern verlassen haben, müssen wir nun feststellen: Diese Signale werden nicht verstanden!

Nun könnte man im ersten Moment davon ausgehen, dass dies mit einer gewissen Ignoranz des männlichen Gegenübers zu erklären ist. Aber nein, selbst Frauen verstehen die Flirtsignale ihrer Geschlechtsgenossinnen nicht! Und das gibt einem doch wirklich zu denken…

Herausgefunden haben das Forscher der Indiana University im Rahmen einer Studie zum Thema Flirtverhalten. Während der Studie wurden 54 Frauen und Männern Videos einer Speed-Dating-Veranstaltung vorgespielt. Die Probanden sollten einschätzen, wie das jeweilige Paar aufeinander reagiert. Der Clou dabei: Die Studienteilnehmer waren ausschließlich US-Amerikaner, die Aufnahmen stammten jedoch aus Deutschland. Da die Testpersonen somit den sprachlichen Austausch nicht verstehen konnten, mussten sie sich ganz auf die Körpersprache der Paare verlassen, also auf Mimik, Gestik und Tonfall. Das Ergebnis ist ernüchternd. Mehr als 50 Prozent der Frauen wurden hinsichtlich möglicher Flirtsignale falsch eingeschätzt. Bei den Männern lag die Trefferquote hingegen bei über 60 Prozent.

Dass Frauen so subtil flirten ist, in der Evolution begründet. Eine falsche Partnerwahl beeinträchtigte das Leben von Frauen um ein Vielfaches mehr als das der Männer. Wurde eine Frau verlassen, mussten sie die Kinder alleine und ohne Versorgung groß ziehen. Deshalb wurde ein mögliches Interesse so lange verheimlicht bis der potentielle Partner eine ausgiebige Prüfung bestanden hatte. Diese Zeiten sind allerdings vorbei! Frauen, geht in die Flirtoffensive!
(Text: B. Steinegger)


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