Mit ‘Familie’ getaggte Artikel

Warum Kinder wochenlang Nutella-Toast essen dürfen

Donnerstag, 03. November 2011

Quelle: welt.online

Wenn Kinder ausgewogene Nahrung satt haben, sollten Eltern gelassen bleiben. Der Zwang zum gesunden Essen macht Kinder nur krank.

Rosenkohl: Igitt. Spinat: Schmeckt nicht. Brokkoli: Nein danke. Wohl jeder kennt Nahrungsmittel, die er nicht mag. Gerade in der frühkindlichen Trotzphase gibt es aber Kinder, die nicht nur eines, sondern gleich eine ganze Reihe von Speisen verweigern. … mehr

Vaterschaft macht Männer fürsorglicher

Donnerstag, 15. September 2011

maenner_testosteron
Quelle: Wissenschaft aktuell

Die Werte des Sexualhormons Testosteron sinken, wenn Männer Nachwuchs bekommen – besonders wenn sie sich viel um das Kind kümmern:

Männer sind biologisch bestens gerüstet, Nachwuchs nicht nur zu zeugen, sondern auch für ihn zu sorgen: Vater zu werden senkt die Testosteronwerte, was weniger abenteuerlustig und fürsorglicher werden lässt. … mehr

Erwartungsdruck:
Supermamas haben höheres Depressionsrisiko

Montag, 22. August 2011

business-womanQuelle: wissenschaft-aktuell

Berufstätige Mütter leiden seltener unter Depressionen als solche, die ganz mit den Kindern zu Hause bleiben – das haben frühere Studien belegt. Doch erwartet eine Mutter, Beruf und Familie problemlos unter einen Hut bringen zu können, so steigt ihr Depressionsrisiko wieder, berichten US-Soziologen … mehr

(Bild: ©istockphoto.com_businesss woman)

Männer: Mehr als nur Machos und Softies

Montag, 11. Januar 2010

Der Mann von heute steckt ganz klar in der Zwickmühle. Will er bei den Frauen gut ankommen, fehlen eindeutige Rollenideale. Macho und Softie sind schon lange out und keiner weiß so recht, wo’s langgeht. Einerseits gelten Dominanz und Stärke als sexuell attraktiv, andererseits sind immer weniger Frauen dazu bereit, eine untergeordnete Rolle zu übernehmen. Den Männern scheint nur eine Wahl zu bleiben: “Nett, aber langweilig!” oder “Scharfer Typ, aber für den Alltag völlig ungeeignet!”.

In diesem Zusammenhang ist oft von dem “verunsicherten Mann” die Rede. Die traditionelle Männerrolle hat ausgedient, doch der “neue Mann” scheint für viele nach wie vor eine unattraktive Mischung zwischen Weichei und Pantoffelheld zu sein. Aber sehen wir es positiv: Wenn rigide Rollenvorschriften fehlen, werden die Menschen freier und die Welt wird bunter. Es gibt eben mehr als nur Macho oder Softie.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die vier männlichen “Grundtypen” einer pluralistischen Gesellschaft, die in soziologischen Untersuchungen beschrieben werden. (© Matthias Paetzold, Familienhandbuch)

Der „traditionelle“ Mann: Seiner Meinung nach hat der Mann der Ernährer und Beschützer der Familie zu sein. Haushalt und Kinder sind und bleiben Frauensache.

Der „neue“ Mann: Frauenemanzipation hält er für wichtig und unterstützenswert. Frauen und Männer sollten sich Erwerbstätigkeit, Kindererziehung und Haushaltsführung teilen.

Der „pragmatische“ Mann: Er mischt die traditionelle Rolle mit neuen Elementen. Die Berufstätigkeit von Frauen sieht er positiv und kümmert sich gerne häufig und verantwortungsvoll um die Kinder. Trotzdem meint er, dass die Erziehung der Kinder von den Frauen besser geleistet wird. Eine wirkliche Befriedigung findet der Mann seiner Ansicht nach nur im Berufsleben.

Der „unsichere“ Mann: Er akzeptiert weder die traditionelle Rolle, noch kommt er mit der neuen Rolle zurecht. Er fühlt sich stark verunsichert und von den Frauen herausgefordert.

(Text: H. Franke, Bild: istockphotocom_elerium)

Kinderwunsch: Nachwuchs ja! Aber wann?

Dienstag, 02. Juni 2009

pregnancytestc2a9istockphotoModerne Frauen stellen sich ganz neuen Herausforderungen und und haben hohe Ansprüche an das Leben. Noch vor wenigen Jahren wurde deutlich weniger Zeit in Ausbildung und Beruf investiert als heutzutage.

Nach einer erfolgreichen Lehre oder einem abgeschlossenen Studium liegt der Schwerpunkt oft darauf, eine Karriere aufzubauen und zu festigen. Zudem stehen eine finanzielle Absicherung und ein erfülltes Privatleben auf der Agenda einer jungen Frau. Fernreisen, kulturelles Interesse und ein gepflegter Bekanntenkreis sind Standard. Exklusive Hobbys wie Kunst, teure Weine und Extrem-Sportarten sind keine Seltenheit. Man lässt es sich zu recht und verdient gut gehen.

Die Familienplanung steht da oft hintenan. Plötzlich ist man Mitte 30 und die vielzitierte biologische Uhr tickt und tickt… Was jetzt?

Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, erst mit 35+ das erste Kind zu bekommen. Im Gegenteil: Ältere Mütter gelten als entspannter und stehen gefestigt im Leben. Eine Frau um die 40 nimmt in der Regel die Einschränkungen einer Schwangerschaft gerne in Kauf, sie hat sich „ausgetobt“ und entscheidet sich bewusst für das Kind. Sogenannte Spätgebärende achten oft auch konsequenter auf eine gesunde Lebensführung während der Schwangerschaft. Es spricht also vieles dafür, sich mit der Familienplanung Zeit zu lassen.

Andererseits nimmt die Wahrscheinlichkeit überhaupt schwanger zu werden schon Mitte 30 rapide ab. Die steigende Zahl von Kinderwunschkliniken, Selbsthilfegruppen, Literatur- und Internetangeboten spricht eine deutliche Sprache.
(Text: B. Steinegger)


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